Der Fränkische Kabarettpreis

 

wurde vom "Förderverein Fränkischer Kabarettpreis" ins Leben gerufen und wurde erstmals 2007 verliehen und findet jährlich an vier Abenden in der Stadthalle Arnstein statt.

 

Schirmherrin im Jahr 2018 ist wieder Frau Monika Wagner-Repiscus

vom Bockshorn im Kulturspeicher - Würzburg.

 

 

Die ersten Finalisten ds Fränkischen Kabaretpreises stehen fest. Am 21.03.2018 gewannen die Brüder Podewitz die 1. Vorrunde. Zweiter in der Runde wurde René Sydow vor Mattias Engling.

 

 

 

2. Vorrunde am Mittwoch, 16.05.2018

Moderation: Mäc Härder

 

Einlass: 18:30 Uhr - Beginn: 19:30 Uhr

 

 

Daniel Helfrich

Daniel Helfrich

 

Auch wenn er es in der Tanzschule nicht über den Grundkurs hinaus gebracht hat: eigentlich ist er ja Tänzer. Skurril, geistreich und auch etwas morbid zeigt uns Klavierkabarettist Daniel Helfrich in seinem neuen Programm, dass das ganze Leben ein einziges Tänzeln zwischen Fettnäpfchen und großem Auftritt, zwischen Taktgefühl und Taktlosigkeit, zwischen anmutigem Ballett und wildem Breakdance ist.
Eigentlich ist er ja Tänzer, aber immer wieder kommt etwas dazwischen, was ihn davon abhält, seine Leidenschaft weiter zu verfolgen. So ergründet er am Klavier virtuos und herrlich schräg die schwierigen Fragen der Ernährung einer Hupfdohle, die Entscheidung, ob nun Pommes mit Trüffeln oder doch lieber ein leichter Snack aus dem nächsten Streichelzoo auf dem Speiseplan stehen oder ob das Feingefühl eines Bombenentschärfers schon für die Tanzfläche reicht.
Daniel Helfrich begibt sich mit mal mehr, mal weniger ernst zu nehmenden Texten in Pirouetten und Promenaden von Slow Fox bis Quickstep auf das glatte Parkett des Alltags, um spätestens nach einem Pas-de-deux mit Primaballerdiva Helene Fischer zu dem Schluss zu kommen, dass immer noch der Mann führt. Eigentlich. Und eigentlich ist er ja Tänzer.
Verpassen Sie also nicht, wenn Daniel Helfrich Sie in vielfältigen Musikstilen rumbarmherzig mit seiner eigenen Sicht auf die Klassiker der Tanzfilme konfrontiert, mit Ihnen über das Parkett fegt und Ihnen die Grenzen des jeweiligen Tanzbereiches aufzeigt. Also: Gogo in ein Programm, bei dem sich inhaltlich auch das Fernsehballett noch eine Scheibe abschneiden kann.

 

 

Peter Fischer

Peter Fischer
Foto: Dominik Osswald

 

Was haben Annegret, Jesus und E-Autos mit Jazz zu tun? Schmeckt die Ironie unserer Zeit am besten pur? Und ist G-Dur eigentlich schon rassistisch? Die komplexen Fragen unserer Zeit können eine Herausforderung sein, wenn man in einer Zweitastengesellschaft lebt. Schließlich sieht man dort auf den ersten Blick nur schwarz oder weiß. Aber Peter Fischer stellt sich ihnen. Denn auch zwischen schwarzen und weißen Tasten verstecken sich Zwischentöne. Der Musikkabarettist ver-bindet „Klavier-Melodien mit komödiantisch-sarkastischen und gesellschaftskritischen Texten (…) und bekommt dafür tosenden Applaus“ (Süddeutsche Zeitung). Er wird dabei „zum Geschichten-erzähler, legt kleine Fallstricke aus oder versteckt Doppeldeutigkeiten“ (Ostsee-Zeitung). Manchmal nachdenklich, manchmal „völlig abgefahren und respektlos – aber wirklich witzig.“ (Süddeutsche Zeitung)

 

 

 

 

 

 

Leslie Sternenfeld

Leslie Sternenfeld
Foto: Arthur Pluta

 

Haben Sie vielleicht schon mal darüber nachgedacht, auszuwundern?
Na, dann ist dies genau der richtige Moment, sich in einer Audienz bei König Leslie I. von seinem Land, der Leslei, verzaubern zu lassen.
Dort ist alles so, wie es ist, aber nichts so, wie es scheint!

 

Denn die Leslei ist der richtige Platz für:


   - Männer, die nicht nach dem Weg fragen
   - Männer mit dünnem Haar
   - Ute
   - Rehe mit Pudelmützen
   - Ehemalige Castingshowteilnehmer
   - Popo Putin

 

Auch politisch ist die Leslei ihrer Zeit deutlich voraus: Poledance und das Ikea-Bällchenbad sind zweifellos die Grundlage für eine friedensnobelpreiswürdige Gesellschaft.
Und wenn Kinder die Zukunft sind: Hilft da eher Pippi Langstrumpf oder Karlsson vom Dach? Oder Ute?

König Leslie I. stellt Ihnen, liebe Einwunderer, seine wundersame Welt vor.
Wer einmal eingewundert ist, wird verwundert auf die alte Welt zurücksehen.
Verwunderlich? Nein, Satire und Musik mit viel Phantasie, Kabarett ohne erhobenen Zeigefinger, Comedy für Schenkel und Geist.

Leslie sieht gerade auf das Schräge - und seine sprudelnden Ideen münden in einen eigenen Kosmos aus Musik, Klavier, Liedern, Geistesblitzen, Gedichten und Geschichten.
Er sieht augenzwinkernd und kritisch auf die Welt, wie wir sie kennen, und gibt dem Zuschauer das oberste Glaubensbekenntnis von Leslies Welt mit auf den Weg: Es könnte auch alles ganz anders sein!

 

Was schwach ist, wird stark
Was grau ist, wird bunt
Wer mächtig ist, wird klein

 

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