2. Vorrunde - Musikkabarett - am Mittwoch, 25.05.2016 - 19:30 Uhr
Moderation: Fredi Breunig

 

 

Gankino Circus

Gankino Circus

 

„Anarchisch, verrückt, brillant“, so beschreibt die Süddeutsche Zeitung ein Konzert von Gankino Circus. Aber was heißt schon Konzert? Ein Auftritt der vier Musiker ist weniger ein Konzert als vielmehr ein weltmusikalisches Schauspiel, ein kabarettistisches Spektakel, eine subkulturelle Sensation!

Nach dem großen Erfolg ihres Albums „Franconian Boogaloo“ präsentiert die Band aus dem fränkischen Dietenhofen nun ihren neuesten Geniestreich: ein aberwitziges Konzertkabarett-Programm namens „Irrsinn und Idyll“. Mit rasanten Melodien und unbändiger Spielfreude rücken Gankino Circus der Musik ihrer Heimat zu Leibe und machen sie durch ihren einzigartigen Humor dem Publikum zugänglich.

Ralf Wieland, genialer Geschichtenerzähler und Gitarrist, führt durch das Programm und lässt auf urkomische Weise den Wahnsinn hinter der fränkischen Dorfidylle hervorschimmern. Mit von der Partie sind: der ebenso elegante wie therapiebedürftige Arztsohn Dr. Simon Schorndanner Junior an Saxophon und Klarinette. Der launische Akkordeonmeister Maximilian Eder aus der traditionsreichen Dynastie der Eders. Und natürlich der lausbübische Percussion-Tausendsassa Johannes Sens, der sich wie wild in die Herzen der Zuschauer trommelt, um sich dann im Moment höchster musikalischer Virtuosität die Kleider vom Leib zu reißen.

Zeitgemäße Volksmusik, anarchische Spielfreude und raffinierter Wortwitz vermengen sich bei Gankino Circus zu einer kuriosen Melange, über die der Kabarettist Matthias Egersdörfer sagt: „Das ist die schönste Kirchweihmusik, die ich jemals gehört habe.“ Und auch gleich zugibt: „Als ich Gankino Circus zum ersten mal gehört habe, hatte ich Tränen in den Augen.“

Zahllose Konzerte auf Kabarett-, Theater- und Festivalbühnen führten Gankino Circus in den letzten Jahren durch Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, Ungarn, die Ukraine, Bulgarien, Serbien, Kasachstan, Kirgisien und Armenien. Im Oktober 2015 repräsentierte der fränkische Exportschlager die deutsche Musikkultur auf der EXPO in Mailand.

 

 

Atze Bauer

Atze Bauer

 

Atze macht einfach gute Laune. Auf seine ureigene Weise schießt er in atemberaubender Geschwindigkeit ein wunderbares Kaleidoskop von Liedern, Persiflagen und Parodien ab. Der fränkische Liedermacher jongliert mit Texten und Tönen im Zwiegespräch mit seinem Publikum.
Im aktuellen Programm nimmt Atze das Publikum mit auf die musikalische Achterbahn zwischen schwarzem Humor und fröhlicher Sinnlosigkeit. Im Nu infiziert Atze mit einer riesigen Dosis Witz und Charme seine Fans und berauscht sie musikalisch mit ausgelassener Stimmung und Situationskomik.
Als Liedermacher und Musik-Comedian steckt der fränkische Barde mit sprühender Lebensfreude seine Fans seit zwei Jahrzehnten an. Wenn Atze in die Klampfe haut und rockt, dann trifft eine Welle aus improvisiertem Wortwitz und gnadenloser Ironie mit voller Wucht die Lachmuskeln des wehrlosen Publikums. Ein Gegenmittel gibt es (zum Glück) nicht. Atze kennt das Rezept gegen die Wirtschaftskrise ("Feindliche Übernahme", "Ich mach jetzt auf Konsum"), er ertränkt seine Sorgen im politischen Sauflied ("Ein Bier auf Hartz IV") und er hat die Medizin gegen den Alltagsfrust ("Da fahr ich lieber ans Meer").
Der Atze springt über und das Publikum fiebert mit. Das ist garantiert. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Atze an der Theke.
Viel Spaß mit dem fränkischen Antihelden!

 

 

Mistcapala

Mistcapala

 

Armin Federl, Vitus Fichtl, Tom Hake und Tobias Klug kommen aus Landsberg am Lech, der Kleinstadt, in der laut Umfrage des Magazins STERN, nachgewiesenermaßen "die glücklichsten Menschen Deutschlands" leben.

Das Quartett Mistcapala platzt sogar förmlich vor Glück und wurde deshalb auserkoren, das Glück der Landsberger in die darbende Republik hinauszutragen. Ihr Konzept ist so einfach, wie genial: Vier sympathische Herren, die von ihrer Art nicht unterschiedlicher sein könnten, liefern mit ihren Programmen "Mistcapala - ein Herrenquartett unterwegs" und dem neuen Programm "'Wurst statt Käse" einen Abend voller Lebensfreude, tiefsinnigem Humor und exzellent gespielter Musik.

Wenn sie zu mehrstimmigem Gesang anheben, dazu Klarinette, Kontrabass, Harfe, Brummtopf, Akkordeon, Mandoline und die aberwitzigsten Rhythmusinstrumente erklingen lassen, wenn sie rütteln und schütteln, zupfen, blasen, drücken und in ekstatischer Erregung sogar das Tanzbein schwingen, erzeugt dies beim Publikum nie gekannte Glücksgefühle.

 

"Mistcapala treffen die Töne des höheren B(lödsinns) - und das Publikum mitten ins Herz", resümiert der Giessener Bote.

Ihr Musikkabarett beschäftigt sich mit den kleinen Dingen, die auf der Bühne groß werden: Alkoholisierte Kurkapellen beim Kampf um die Publikumsgunst, meditativ-ganzheitlichen Kung-Fu-Schülern, die beim kleinsten Anlass alles kurz und klein schlagen, das letzte Aufbäumen abgehalfteter Schlagerfuzzis und ein ausschließlich über Werbe-TV erhältliches Wahnsinnsmusikinstrument.

Sie strahlen ihr Glück aus, wo's geht, gerne auch mit intensiver Breitenwirkung, tatkräftig unterstützt von WDR, SWR und Bayerischem Rundfunk.

Wen wundert's, dass dieses Engagement um das mentale Wohlbefinden ihrer Mitmenschen mit dem Kulturpreis der Stadt Landsberg und dem Münchener Tollwood-Preis belohnt wurde.

Die Mission geht weiter. Jede Benachteiligung wird vermieden, glücklose Regionen werden gezielt gefördert.

 

 

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